Wenn Träume fliegen lernen
Kurzinhalt:
(pi).
Der erfolgreiche schottische Autor J. M. Barrie (Johnny Depp) muss miterleben,
wie sein neuestes Theaterstück im London der Jahrhundertwende sowohl
bei den Kritikern als auch beim Publikum durchfällt. Barrie braucht
dringend Inspiration, und die findet er unerwartet eines Tages im Park,
als er die Bekanntschaft der Llewelyn-Davies-Familie macht: vier vaterlose
Jungen und ihre bezaubernde, seit kurzem verwitwete Mutter Sylvia (Kate
Winslet).
Bewertung: 


(sl). Die grenzenlose Vorstellungskraft des Mannes, der "Peter Pan“ schuf, und die Bedeutung, die seine Reise ins Land der Fantasie weltweit auslöste, fallen in der emotionalen Erzählung „Wenn Träume fliegen lernen“ zusammen, die von wirklichen Ereignissen im Leben des schottischen Schriftstellers James Mathew Barrie inspiriert ist.
Regisseur
Marc Forster war auf der Suche nach einem "magischen" Filmstoff, als der
Oscar-nominierte Produzent Richard Gladstein ihm David Magees Drehbuch „Wenn
Träume fliegen lernen“ zu lesen gab. Forster fühlte sich
sofort von der Geschichte um die Hintergründe und Emotionen bei der
Schöpfung von "Peter Pan" angezogen, einer Erzählung, die Millionen
Menschen auf der ganzen Welt bewegt hat.
Inspiriert von J. M. Barries wirklicher Freundschaft mit der Llewelyn-Davies-Familie, ist „Wenn Träume fliegen lernen“ geprägt von denselben Themen, die Barries Stück "Peter Pan" eine solche Durchschlagskraft verleihen: Den Wundern der Imagination, der nostalgischen Erinnerung an kindliche Unschuld und der Sehnsucht, an etwas zu glauben, das über das Alltagsleben hinausreicht.
David
Magee adaptierte sein Drehbuch von Allan Knees Oscar-prämiertem Bühnenstück
"The Man Who Was Peter Pan", einer Reihe von erfundenen Unterhaltungen zwischen
Barrie und den Llewelyn-Davies-Jungen. Produzentin Nellie Bellflower hatte
das Stück bei einem lokalen Theater-Workshop gesehen, sofort eine Option
darauf erworben und es Magee vorgeschlagen. Dazu Magee: "Mein Drehbuch
ist kein faktisches Nacherzählen dessen, was James Barrie erlebte,
als er ,Peter Pan' schrieb. Ich wollte eine Geschichte darüber erzählen,
was es bedeutet, erwachsen zu werden und Verantwortung für die zu übernehmen,
die uns nahe stehen. Ich hoffe, dass die Menschen den Film als Tribut an
Barries kreatives Genie sehen und ihn mit dem Gefühl verlassen, dass
wir als menschliche Wesen groß werden können, ohne alle Aspekte
von kindlicher Unschuld und Wundern zu verlieren."
Es
macht Spaß, den vier Jungschauspielern, die mit viel Spielfreude die
Söhne der Familie Llewelyn Davies verkörpern, zu zusehen. Vor
allem Peter, der verschlossenste unter ihnen und das Kind, das "Peter Pan“
seinen Namen gab, wird mit einer unglaublichen Intensität von Freddie
Highmore gespielt. Ebenso brillant: Julie Christie als strenge Großmutter,
die ihre Verbitterung nicht ablegen kann. Kate Winslet und Johnny Depp berühren
mit ihrer überzeugenden Darstellung eines Paares, das keines ist, nicht
sein darf und kann, obwohl die unausgesprochene Zuneigung zwischen ihnen
steht.
„Wenn Träume fliegen lernen“ handelt ebenso von fantastischen Welten wie von den Realitäten des Alltags, verbindet die Probleme und den Herzschmerz des Erwachsenenlebens mit der überwältigenden kindlichen Unschuld des Jungen, der niemals erwachsen wird.
Fazit:
Anspruchsvolles Erzählkino, das einem zeigt, dass das Leben nicht ohne Phantasie existieren kann. „Wenn Träume fliegen lernen“ ist eine Geschichte über die Macht der Kreativität, die direkt das Kind in jedem von uns anspricht. Und es ist eine zutiefst bewegende Geschichte über Gefühle und Menschlichkeit ohne dabei kitschig zu sein. Wer "Peter Pan“ je gelesen hat, sollte diesen wunderbaren Film nicht im Kino verpassen!
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Besetzung und Stab:
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